Presseinformation der SPD Mittenaar 15.12.2020, Herborner Tageblatt

 

Die Liste der SPD Mittenaar

 

 

 

Die Mittenaarer SPD hat ihre Liste für die Kommunalwahl am 14. März 2021 aufgestellt. 29 Namen stehen auf der Liste, die von Bürgermeister Markus Deusing angeführt wird.

 

Damit solle deutlich gemacht werden, dass die SPD zum Bürgermeister steht und er zur Sozialdemokratie, sagt der derzeitige Fraktionsvorsitzende Volker Schmidt.

Auf den nächsten Plätzen folgen dann Sarah Goos (Bicken), Volker Schmidt (Offenbach), Klaus Becker (Ballersbach) und Mario Bangert (Bellersdorf). Es sei gelungen, eine starke Mischung aus allen Altersgruppen und Ortsteilen zusammenzustellen, sagt Ortsvereinsvorsitzender Matthias Dietermann. Auf der Liste würden sich sowohl Kandidaten mit langjähriger Erfahrung als auch zehn neue "Gesichter" finden.

 

Die Mittenaarer Sozialdemokraten wollen mit dem Motto "Planen - anpacken - handeln" in den Wahlkampf gehen. Das Ziel: Mit einem guten Wahlergebnis, so Schmidt, solle sichergestellt werden, dass auch in den nächsten fünf Jahren die "erfolgreiche Entwicklung der Aartalgemeinde in den vergangenen 48 Jahren fortgesetzt werden kann."

 

 

 

Kommentar von Hermann Steubing zum Besuch der CDU auf der Bellersdorfer Kippe

und dem Artikel "Munitionsdepot: Warum so viel Erde?" am 29.10.2020 im Herborner Tageblatt

 

 

 

Nun war die Kreistagsfraktion der CDU auch auf dem Hügel im Bellersdorfer Wald, unter dem einst Atomsprengköpfe in sieben Bunkern lagerten und heute Erdaushub abgeladen wird.

 

An der Stelle war er dann wieder, der Irmer-Reflex, bei dem es immer darum geht, nach einem Schuldigen – möglichst im Kreishaus – zu suchen. Dass dabei die vernünftigen Lösungen zu kurz kommen, muss uns nicht wundern.

 

Und wenn es dann in der Presseverlautbarung heißt, dass die Restverfüllmenge überschaubar sei, das anliefernde Unternehmen durch unterschiedliche An- und Abfahrtsrouten die Probleme reduzieren will und im Übrigen der Restaushub noch dort hinzubringen sei, weil es ja vertraglich geregelt ist, dann wird erkennbar, dass es hier nicht ernsthaft um eine Lösung geht.

 

Schließlich sind es noch fast 200.000 Kubikmeter Restverfüllmenge und es gibt neben der Straße durch Bellersdorf und der Straße durch Bicken keine weiteren An- und Abfahrtsrouten.

 

Wer ehrlich mit dem Problem umgeht, sollte von unabhängiger Seite klären lassen, ob das Rekultivierungskonzept in 1994 von falschen Voraussetzungen ausgegangen ist. Und wenn dem so ist, muss Schluss sein mit dem "Aufkuppen".

 

 

 

 

 

Presseinformation der SPD Mittenaar 24.10.2020, Herborner Tageblatt

 

Der neue Stützpunkt ist die beste Lösung!

 

 

Die Ortsbesichtigung vor ein paar Tagen hat jeden Zweifel beseitigt: Die Mittenaarer Sozialdemokraten stehen voll hinter dem Konzept, das Bürgermeister Markus Deusing mit der Feuerwehr erarbeitet hat.

 

Wer den Brandschutz und die technische Hilfeleistung im mittleren Aartal auf Dauer sicherstellen wolle, müsse die entsprechenden Voraussetzungen schaffen, so der Ortsvereinsvorsitzende Matthias Dietermann und Fraktionschef Volker Schmidt.

 

Die abnehmende Zahl von Einsatzkräften in den Ortsteilwehren der Taldörfern der Aartalgemeinde fordere eine zügige und nachhaltige Lösung.

 

Die breite Zustimmung der Beteiligten zur Bildung einer gemeinsamen Einsatzabteilung sei die wichtigste Voraussetzung dafür.

 

Klar sei für die Sozialdemokraten aber auch, so Volker Schmidt, dass dafür keiner der vorhandenen drei Standorte geeignet sei.

 

Wenn nun im Rahmen der erfreulichen gewerblichen Entwicklung auf dem Bicker Valentin-Gelände dort die Chance für einen neuen Stützpunkt unmittelbar an der B 255 entstehe, müsse zugegriffen werden.

 

Schwer vorstellbar sei, dass Mittenaar die Kosten von deutlich über drei Millionen Euro stemmen könne. Da biete sich ein langfristiger Pachtvertrag oder ein Mietkauf-Vertrag an.

 

Bei allem Vertrauen in den Entwickler müssten die vorgelegten Zahlen natürlich sorgfältig geprüft werden. Da habe der Bürgermeister zwei voneinander unabhängige Fachleute gefunden, die das Zeug dazu hätten.

 

Mit deren Unterstützung sollten die Gremien jetzt zügig entscheiden, damit der Entwickler nicht abspringe und die große Chance für die Mittenaarer Feuerwehr verbrannt werde.

Fotos Sarah Goos, Hermann Steubing

 

 

Presseinformation der SPD Mittenaar 14.10.2020, Herborner Tageblatt

  

Wurde beim Hügel getrickst?

 

(spd) Die Mittenaarer Sozialdemokraten sind unzufrieden mit der Antwort der Ministerin!

 

Die Resolution der Mittenaarer Gemeindevertretung in Sachen Erdaushubdeponie auf dem ehemaligen Sonderwaffenlager Bellersdorf hatte Bürgermeister Markus Deusing auch an die Hessische Umweltministerin Priska Hinz gesandt.

 

Die nun vorliegende Antwort, die der Bürgermeister allen Fraktionen zur Verfügung gestellt hat, ist nach Einschätzung von Volker Schmidt, dem Fraktionsvorsitzenden der Sozialdemokraten in der Vertretung, weiter nichts, als die Auflistung der schon lange bekannten Positionen, ohne sich mit dem eigentlichen Problem zu beschäftigen.

 

Sie gibt, so Volker Schmidt, keine Antwort auf die Frage, weshalb in der Baugenehmigung vom 23. Januar 1995 das Auffüllen auf eine Höhe von 420 Metern genehmigt wurde, obwohl die ursprüngliche Höhe des abgetragenen Hügels nach dem vorliegenden Kartenmaterial nur 399 Meter betrug.

 

Dafür müsse es Gründe gegeben haben., für die es nirgendwo eine Erklärung gebe.

 

Schließlich wäre es interessant zu wissen, was die 21 Meter Unterschied für das bei 420 Meter ermittelte Auffüllvolumen bedeute.

 

Da seien, so der Fraktionsvorsitzende, 664.200 Kubikmeter berechnet worden. Das müssten alleine nach dem gesunden Menschenverstand bei 399 Meter einige Kubikmeter weniger sein.

 

Die Sozialdemokraten haben Bürgermeister Markus Deusing gebeten, die Ministerin um eine Antwort zu bitten.

Bild: Benjamin Weyerich