Presseinformation der SPD Mittenaar 14.10.2020, Herborner Tageblatt

 

 

 

Wurde beim Hügel getrickst?

 

(spd) Die Mittenaarer Sozialdemokraten sind unzufrieden mit der Antwort der Ministerin!

 

Die Resolution der Mittenaarer Gemeindevertretung in Sachen Erdaushubdeponie auf dem ehemaligen Sonderwaffenlager Bellersdorf hatte Bürgermeister Markus Deusing auch an die Hessische Umweltministerin Priska Hinz gesandt.

 

Die nun vorliegende Antwort, die der Bürgermeister allen Fraktionen zur Verfügung gestellt hat, ist nach Einschätzung von Volker Schmidt, dem Fraktionsvorsitzenden der Sozialdemokraten in der Vertretung, weiter nichts, als die Auflistung der schon lange bekannten Positionen, ohne sich mit dem eigentlichen Problem zu beschäftigen.

 

Sie gibt, so Volker Schmidt, keine Antwort auf die Frage, weshalb in der Baugenehmigung vom 23. Januar 1995 das Auffüllen auf eine Höhe von 420 Metern genehmigt wurde, obwohl die ursprüngliche Höhe des abgetragenen Hügels nach dem vorliegenden Kartenmaterial nur 399 Meter betrug.

 

Dafür müsse es Gründe gegeben haben., für die es nirgendwo eine Erklärung gebe.

 

Schließlich wäre es interessant zu wissen, was die 21 Meter Unterschied für das bei 420 Meter ermittelte Auffüllvolumen bedeute.

 

Da seien, so der Fraktionsvorsitzende, 664.200 Kubikmeter berechnet worden. Das müssten alleine nach dem gesunden Menschenverstand bei 399 Meter einige Kubikmeter weniger sein.

 

Die Sozialdemokraten haben Bürgermeister Markus Deusing gebeten, die Ministerin um eine Antwort zu bitten.

Bild: Benjamin Weyerich